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Odd Groove abspielen
Ursprünglich habe ich ein Stück für Klarinette und Bass geschrieben, das ich mit meinem Sohn zusammenspielen wollte. Leider ist es etwas komplex geraten und war deshalb für ihn nicht wirklich spielbar. Daraufhin habe ich die Klarinettenstimme auf Cello umgesetzt. So habe ich wenigstens einen Aufnahme von dem neuen Stück machen können. Zu der Zeit habe ich auch ein wenig Software geschrieben, um aus einer einfachen Skriptsprache und aufgenommenen Samples Audiodateien zu erzeugen. Diese Software habe ich mit der Cellostimme ausporbiert. Zudem ist auch eine Percussion-Stimme entstanden, die ich aber für den finalen Mix nicht verwendet habe.
Jens Hofmann, 2009

Euklids Vogel abspielen
Ein kurzes Stück für Sopranino Blockflöte und Fretless-Bass
Ich wollte einfach mal ausprobieren, wie zwei so unterschiedliche Instrumente in quartparalleler Line zusammen klingen. - und außerdem hat es mir einfach Spass gemacht, mal wieder Blockflöte zu spielen.
Jens Hofmann, September 2007

5 nach 4 abspielen
Ein Stück "zur Einweihung" meines 5-saitigen Fretless-Basses.
Die ersten 16 Takte (4/4) entstanden bereits 2006 ursprünglich für den 4-saitigen Bass. Anfang 2007 habe ich das Stück mit weiteren 25 Takten (5/4) ergänzt, die die erweiterten Möglichkeiten des 5-Saiters nutzen.
Jens Hofmann, 2006/2007

Tal der Dämmerung abspielen
Ein Stück für meinen 4-saitigen Bass und "Loop-Station" - die ich in Ermangelung einer solchen bei der Aufnahme über versetztes Kopieren der direkt aufgenommenen Spur im Sequenzer simuliert habe.
Die Grundidee des Stückes ist die einfache Kanonform. Im Prinzip läßt es sich live sowohl Solo mit Looper (2 Kanäle) als auch im Duo mit zwei Bässen im Kanon spielen... (die in der Aufnahme an wenigen Stellen auftauchende dritte Kanonstimme würde in diesem Fall einfach entfallen).
Jens Hofmann, 2006

Ohne Worte
Eine weitere Gelegenheit für's Zusammenspiel von Bass und Klavier (siehe auch "Funk"). Hier habe ich mich vor allem mit dem Akkordspiel auf dem E-Bass beschäftigt und daraus ein jazzigeres Stück im Dialog mit dem Klavier entwickelt
Jens Hofmann, 1986

Fast 3/4 Fünf
In diesem Stück spielen fünf Instrumentengruppen in einer vorgegebenen Aufstellung im Raum zusammen.
Gruppe 1: Oboe und Fagott
Gruppe 2: Klavier, Pauken, Holzblock und Gong
Gruppe 3: Trompete 1 und 2 sowie Posaunen 1 bis 3
Gruppe 4: Horn 1 und 2 sowie Kontrabass
Gruppe 5: Geige 1 bis 3, Cello 1 und 2 und Kontrabass
Dieses sehr komplexe Stück soll eine intensive Gruppendiskussion darstellen. Nach dem "Oktett" ist dies mein zweiter Ansatz, für eine große Besetzung zu schreiben - in Ermangelung einer entsprechend großen Musikergruppe, um diese Stücke tatsächlich einmal spielen zu können, eine zwar sehr interessante aber leider auch eher theoretische Arbeit. Jens Hofmann, 1986

Amerika abspielen
Aus dem Thema des Stücks "Dodekaphonie" ist zwei Jahre später das Stück "Amerika" für Cello und Klavier entstanden
Im April 1986 haben Ulrich Linke am Klavier und ich am Cello dieses Stück mit zwei geliehenen Mikros und einem Kassettenrekorder aufgenommen.
Jens Hofmann, 1986

Spiel mit Wind
Der Titel ist hier wörtlich zu nehmen: hier geht es um Blechbläser. In dieser Musik für Trompete, Posaune, Bass und Schlagzeug habe ich versucht, die Möglichkeiten von Blechbläsern für meine Musik auszuloten.
Jens Hofmann, 1985

Funk
Da ich zu dieser Zeit Mark King Bass spielen gehört habe, lag es nahe, auch mal die für mich neue Slaptechnik auf dem Bass auszuprobieren. Der neue Klang meines Instruments war so interessant, dass ich "Funk" für Slap-Bass und Klavier geschrieben habe. Einerseits, um mich in der neuen Technik zu üben, andereseits aber auch, um mit einer sehr netten, jungen Pianistin, die ich gerade kennengelernt hatte, zusammen spielen zu können.
Jens Hofmann, 1985

Strömungen
Strömungen ist ein leises, sehr ruhig dahinfließendes Stück für ein Solocello, das mit Dämpfer gespielt wird, und eine dreitaktige Ostinatobegleitung durch Klavier und Bratsche. In der Begleitung arbeiten drei- bzw. sechszählige und vierzählige Sequenzen gegen- und miteinander und plätschern unter den Celloklängen minimalistisch dahin.
Jens Hofmann, 1985

sehr leise
Dies eine sehr zurückhaltend angelegte Version des Stückes "Fragment", in der sich zum E-Bass eine Bratsche gesellt und jetzt eine klare Rhythmik vorgegeben ist.
Jens Hofmann, 1985

Fragment
Aus einer Improvisation entstand dieses kurze Bass-Solo, das ich dann in freier Rhythmik als Skizze notiert habe.
Jens Hofmann, 1985

Solo abspielen
Der Titel "Solo" steht für mein erstes Stück, das ohne wenn und aber als E-Bass Solo für sich stehen sollte. Meine Faszination für das Konzept der Minimal Music aber auch "Portrait of Tracy" von Jaco Pastorius, das ich eine Zeit lang fast ständig auf meinem Plattenspieler hatte, spielen bei der Entstehung die wesentlichen Rollen. Diese etwas rauschende Kassettenaufnahme des Stückes entstand im April 1986.
Jens Hofmann, 1985 - 1986

Verminderter Akkord
Dieses durch sein Tempo und die vielen Taktwechsel eher treibende Stück für Klavier und Bass beruht hauptsächlich auf der Basis eines verminderten Akkords. Im Zwischenteil wird davon lediglich durch quartparallele Abgänge in kleinen Terzen abgewichen. Für mich liegt der Reiz des Stückes gerade in der starken Beschränkung des Tonmaterials.
Jens Hofmann, 1985

Unorthodox Reflections
In diesem kurzen Stück für Bass und zwei Hörner wandern auf einem Untergrund aus schwebenden Tritonus-Dissonanzen die Motive zwischen den Instrumenten echoähnlich hin und her.
Jens Hofmann, 1985

Dodekaphonie
Dieses Musikstück für Bass, Klavier und Schlagzeug ist mein erster Versuch, Elemente der Zwölftonmusik in meiner Musik zu verwenden.
Das Thema entstand im Jahr 1984 an einem recht langweiligen Nachmittag an einem riesigen Steinway-Flügel, der im Aufenthaltsraum von Gould Hall, einem Dormitory der Northfield Mount Hermon School in Massachusetts/USA meist ungenutzt herumstand. Ich habe die 12 Töne immer wiederholt (bis ich von einer entnervten Lehrerin rausgeschmissen wurde). Später habe ich die 12-Ton-Reihe aufgeschrieben, weil sie nicht mehr aus meinem Kopf zu bekommen war, und daraus ein erstes Stück entwickelt.
Jens Hofmann, 1984

Irrlichter abspielen
Aus einer Diskussion mit Winnie Chapin Young, Musik auch in Bewegung umzusetzen, entstand die Idee, Musik und Choreographie für Bass und Solotänzer zu konzipieren. "Irrlichter" - oder im Original "will-o'-the-wisp", da dieses Werk in Amerika entstand - wurde von Eduardo Massoud als Tänzer und mir am Bass 1984 beim "Building Concert" an der Northfield Mount Hermon School live aufgeführt - die Choreographie hatte damals den Titel "Delusion". Für mich war dies ein hoch interessanter Ausflug in die fremde Welt von Choreographie und Tanz. Ich bin Winnie für die Motivation zu diesem Projekt aber vor allem Eduardo für seine Geduld mit meinen ersten Schritten auf diesem Gebiet immernoch sehr dankbar.
Eine Kassettenaufnahme aus dieser Zeit ist hier zu hören.
Jens Hofmann, 1984

Oktett
In meiner Zeit an der Northfield Mount Hermon School hatte ich ein Trimester lang die Gelegenheit, unter Anleitung von Joseph T. Elliott Jr. intensiv an einer größeren Komposition zu arbeiten. Dabei entstand zunächst eine Klavierversion des geplanten Oktetts, um ohne große Besetzung die Musik ausprobieren zu können. Erst als das Gerüst am Klavier fertig war, habe ich das Stück dann für Streichquartett, Gitarre, 2 E-Bässe und Schlagzeug gesetzt.
Jens Hofmann, 1984

für Taraxacum
In diesem Stück für Flöte, Geige, Bratsche, Cello, Bass und Congas habe ich mit Takt- und Rythmuswechseln gespielt. Das Ergebnis ist sicher nicht für die Musikgruppe Taraxacum meiner Schule geeignet gewesen, auch wenn ich damals daran dachte, das Stück dort auszuprobieren...
Jens Hofmann, 1983